Reisebericht Deutschland/Österreich/Slowenien

Endlich geht es weiter 🙂 seit dem 01.08. sind wir wieder auf Tour, wir fahren Richtung Albanien !!! Wir sind nun komplett geimpft und das zweite Enkelkind ist – mit ein bisschen Verspätung – gesund und munter auf die Welt gekommen.

Unsere erste Nacht verbringen wir mitten im Wald kurz hinter Nürnberg. Die Hunde finden den Platz supertoll und auch wir genießen die Ruhe. Tags darauf besichtigen wir die Gedenkstätte Walhalla, dieser riesige Tempel ist schon von weitem gut zu sehen. Die Gedenkstätte wurde auf Veranlassung Königs Ludwig I errichtet, um bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zunge“ zu ehren.

Weiter geht es an der Donau entlang bis nach Untergriesbach, hier findet sich ein Stellplatz beim „Haus am Strom“. Das ist ein großes Kraftwerk mit einer schönen Ausstellung. Den Abend lassen wir bei einem leckeren Bier und Leberkäse im Gasthaus ausklingen.

Über Landstrassen gondeln wir gemütlich nach Steyr (das Pickerl sparen wir uns :)) ein sehr nettes kleines Örtchen mit einer bemerkenswerten Altstadt. Allerdings regnet es wie aus Kübeln – direkt als wir auf dem Marktplatz ankommen. Am nächsten Morgen kommen wir trockenen Fusses nochmals ins Zentrum bevor es weitergeht. Wir finden einen Wanderparkplatz in Semriach, hier stehen wir auf der Wiese neben der Kuhweide und hören nachts nur die Regentropfen.

Die Jungs beim Rugby-Training 🙂

Nach einer nassen Morgenrunde starten wir Richtung Slowenien, auch hier fahren wir nur über Landstrassen. Unser Ziel heißt Maribor, die zweitgrösste Stadt des Landes. Hier gibt es den ältesten, noch tragenden Rebstock der Welt – über 400 Jahre ist diese Pflanze alt. Der Ort wirkt ziemlich ausgestorben, wir wissen nicht, ob das an Corona liegt oder alle Leute in Urlaub sind.

Heute, es ist der 06.08. laufen wir morgens an der Drau entlang und kommen nach einer halben Stunde wieder in das hübsche Städtchen. Es ist ein bisschen mehr los und schon wirkt der Ort noch hübscher. Unsere 2 Jungs werden – wie immer – bestaunt und von allen möglichen Leuten gestreichelt. Besonders auf Frauen haben die Hunde magische Anziehungskräfte 🙂

Am Nachmittag setzen wir unsere Reise fort, unser Ziel ist Ljubjlana, die Hauptstadt Sloweniens. Die Strecke führt an dem Städtchen Celje vorbei, hier thront die Burg Cilli über allem. Entlang der Sava fahren wir durch eine sehr hübsche, fruchtbare Landschaft, auch die Sonne ist jetzt unser Begleiter. Kurzentschlossen entscheiden wir, den Abend am Fluss zu verbringen und wir finden einen grandiosen Stellplatz direkt am Wasser. So ist ein erstes Bad im Fluss angesagt (das Wasser ist sehr erfrischend) und wir genießen das draußen sein.

So, wir sind angekommen in der Hauptstadt und finden einen schattigen Stellplatz am Park Tivoli. Wie sich am nächsten Tag herausstellt, ist der Platz am Wochenende sogar kostenlos – perfekt :). Wir verabreden uns mit Anette, Markus, Rosa und Frank, die auf dem Weg nach Kroatien heute auch in der Stadt sind.

Zusammen erkunden wir das Städtchen und sind begeistert: hier ist richtig was los, am Ufer der Ljubljanica reiht sich ein Lokal an dem anderen. Alle sind gut besetzt und es scheint nie Corona gegeben zu haben. Wir genießen das bunte Treiben finden ein Lokal, wo wir unseren Durst und Hunger stillen können und freuen uns über das schöne Treffen !!

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Fahrt fort, allerdings entscheiden wir uns, doch noch ein paar Tage hier in Slowenien zu bleiben – das Land ist viel zu schön, um hier einfach durchzufahren. Ein toller Platz am Flüsschen Krka eignet sich hervorragend zum Sonnen, Baden und Faulenzen. Das Schloss Zuzemberg thront direkt über uns.

Schloss Zuzemberg
Schloss Zuzemberk

Heute am Sonntag (08.08.) ist hier richtig was los: Kinder, Hunde, Paddelboote, Angler – alles versammelt sich in dem kleinen Flüsschen. Unser netter Nachbar (er hat einen grossen Doppeldeckerbus umgebaut zu einem Wohnmobil mit Foodtruck :)) versorgt uns mit leckeren Pakoras. Am späteren Nachmittag besichtigen wir die hübsche Burg und lassen die Fellnasen ein bisschen herumtoben.

Uns gefällt es hier so gut, dass wir beschließen, noch einen Tag hier zu bleiben. Wir lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen, gehen ab und zu mal in den Fluss zum abkühlen und erst gegen Abend unternehmen wir einen Spaziergang mit den Hunden. Neue Nachbarn interessieren sich – mal wieder – für unsere Henriette und so gibt es wieder Besichtigungstouren. In dem kleinen Restaurant am Fluss essen wir etwas Leckeres und schlafen dann absolut ruhig. Am nächsten Tag lernen wir weitere Nachbarn kennen, wir kommen ins Gespräch und die Hunde freunden sich gleich an. Quappo findet in Maurice einen tollen Hundekumpel und die zwei spielen ausgiebig miteinander. Manu gibt uns den Tipp, dass in 30 Kilometer kleine Höhlen zu besichtigen seien – das greifen wir auf und machen uns auf die Fahrt dorthin. Die Höhlen erreichen wir nach einem kleinen Fußweg und die Kühle dort drin ist richtig angenehm. Danach finden wir einen kleinen Badesee und Quappo und ich schwimmen ein Runde – herrlich.

Auf der weiteren Fahrt kommen wir an dem einzigen Wasserschloss in Slowenien vorbei: die Burg Otocec. Das Gebäude wird heutzutage als Hotel genutzt, so kann man es leider nicht besichtigen. Ein paar Kilometer weiter finden wir einen tollen Stellplatz (kostenlos, wie ganz viele Plätze hier !) wieder am Ufer der Krka. So bleiben wir einen weitern Tag in diesem hübschen Land.